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Marion Loh

Studien

Buchgrafik, Illustration, Malerei an der Muthesius Kunst-Hochschule Kiel und Akademie der Bildenden Künste Berlin.

Sozialpädagogik in Kiel – Diplom Sozialpädagogin, Psychotherapie Ausbildungen, Approbation Kinder- und Jugendpsychotherapeutin, Psychotherapie (HPG) Tanztherapeutin

Tätigkeiten

Seit 35 Jahren freiberufliche Psychotherapeutin, Lehrtherapeutin, Leitung von Ausbildungen und Weiterbildungen, Seit 2005 Leitung von Tanzprojekten und Tanzperformance.

Malerei

Seit dem fünftem Lebensjahr begleitet mich die Malerei in allen Lebensphasen als ein bedeutsames Lebens Elexier heilsam und freudvoll.

Das Malen  ist für mich ein Schritt vom sichtbaren Bekannten zum verborgenen Unbekannten, in der Hoffnung, dass die Kunst von Seele zu Seele sprechen kann. In meiner Malerei begegnen sich Innen- und Außenwelt. Die Arbeit an einem Bild dauert so lange, bis der eigene Impuls, ein Gefühl, eine innere Bewegtheit mit dem sich entwickelnden Bild übereinstimmen.

Meine Philosophie

Meine Malerei war und ist stark verbunden mit meinem sozialen, philosophischen, politischen, spirituellen und therapeutischen Wirken. So ist das Malen auch ein wichtiges Medium in der therapeutischen Arbeit und auch verbunden mit dem Tanz und der Tanzperformance. Im letzten Jahr 2012 z.B. in dem Projekt:  „gemalte Tänze – getanzte Bilder“. Es ist mir auch heute ein Anliegen herauszufinden, wie die verschiedenen Medien wie Musik, Malerei und Tanz  sich miteinander berühren können. In meinem eigenem Gestaltungsprozess wird  diese Verbindung von inneren Bewegungsimpulsen, Tönen, Farben und Gefühlsbildern eine Einheit.

So ist Kunst  für mich ein Prozess immer näher und dichter in die eigene innerste Befindlichkeit mich hineinzumalen, mich  zu konzentrieren, focossieren, dass Empfindungsbilder aus dem Seelengrund empfangen werden können und Form – Farbe finden. Ich versuche ein Vertrauen zu finden in die emotionale Impulsivität von Farb- und Formeindrücken und sie im freien Prozess möglichst uneingeschränkt, absichtslos, spontan aus zu bilden. Ich lasse  gerne Gefühle in Farben und Formen auf dem Bild tanzen um so der inneren Wirklichkeit gerecht werden, der innere Wahrheit als Führungsimpuls zu vertrauen und mich von ihr im gestaltenden Prozess überraschen.

Die emotionale Impusivität mag sich im freien Prozess möglichst uneingeschränkt, absichtlos, spontan aus bilden.

Zwei Künstlerweisheiten begleiten mich. Die eine ist von Robert Schuhmann: „Licht senden in die Tiefe des menschlichen Herzens ist des Künstlers Beruf.“ und die andere von Max Klinger lautet: „Zu empfinden, was er sieht, und zu geben, was er empfindet, macht das Leben des Künstlers.“